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Aber von diesem Gedanken sind wir ja
weit entfernt. Wundern müssen wir uns über die Kehren. Je weiter es nach oben
geht, desto eher ist Kopfsteinpflaster in die Kurven gelegt. ??? Am Grenzposten
hoffen wir, das wir auch ohne Reisepass nach Slowenien einreisen dürfen. Der
Zöllner allerdings ist extrem schmerzlos und winkt uns direkt durch. Glück
gehabt, da die wohl dort sehr heikel mit den Kontrollen der Pässe sind. Die
Karawanken der Südseite empfangen uns mit jedem gefahrenem Kilometer mit
besserem Wetter und Sonne. Wir bekommen fantastische Bedingungen. Endlich. Die
erste Tankstelle gehört uns. Günter hat uns vorgewarnt, das das Tankstellennetz
nicht so gut ausgebaut wäre.
Endlich blauer Himmel !

Wir fahren die Landstrasse in
RichtungTrzic. Landschaftlich schön, aber nicht mehr so kurvenreich. Jetzt
genehmigen wir uns erst mal ein Mittagessen.

In Bistrica fahren wir auf die
kleinen Landstrassen in Richtung Begunje / Jesenice. Die Landstrassen 201 und
202 machen trotz des langweiligen Eindrucks auf der Strassenkarte schon riesig
Spaß. Viele langgezogene Kurven die mit guter Grundgeschwindigkeit durchfahren
werden können. Nur einmal kommen wir durch eine Ortschaft, die etwas hügeliger
und Kurvenreicher ist. Nach so einigen Kilometern geht es endlich links Richtung Kranjska Gora. Es geht auf über 2000m nach Soca. Wir befinden uns im "
Triglavski Narodni Nationalpark ". Die Strassen hier sind ein echter Hammer. Für
Pausen haben wir jetzt keine Zeit mehr. Die Serpentinen sind einfach geil !!!
Kurz vor Bovec geht es rechts in Richtung Italienische Grenze Passo di Predil.
Der Asphalt greift tierisch gut. So etwas wie Bitumen scheinen die hier auch
nicht zu kennen. Über Risse und Spalten hüpfen die breiten 180er nur so weg. Man
weiss jetzt überhaupt nicht mehr, was einen mehr begeistern soll. Die Landschaft
oder die Strecke. Es geht permanent hoch und runter. Selten ist eine Gerade
länger als 200m. Kein Verkehr. Als hätten die hier keine Fahrzeuge. Der Belag
typisch für Berge in weiss. Rechts und links Baumreihen, Berge und Felsen.
Nahezu keine Ortsdurchfahrten.
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