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Am Nachmittag wird das Wetter
dann aber doch noch gut. Kurzerhand stelle ich eine kleine Route zusammen. Sie
führt über Feldkirchen, dann wieder nördlich auf die B93 und gleich rechts nach
St. Ulrich, Rennweg, Wimitz nach Weitensfeld wieder auf die B93. Wunderbare
kurvige Strecke mit einigen kleineren Höhenpassagen. Die Strassen sind extrem
sauber und griffig. Nur einmal erwische ich eine Kurve, in der mir aufgrund von
Schmutz das Hinterrad weggeht. Von Weitensfeld geht es rechts in Richtung
Strassburg. In Gurk wieder rechts nach Pisweg. Mit 10% Steigung und engen Kehren
nach Kraig und direkt im Anschluss nach St.Veit. Die letzten Kilometer waren
super zu fahren. Mittlerweile klare Sicht und Sonne. Aufgrund der gefahren
Höhenkilometer auch schöne Panoramen.

In St.Veit angekommen gehen wir in
das Stadtzentrum um gemütlich Kaffee zu trinken.

Wir entscheiden uns, den gleichen
Weg auch zurück zu fahren. Im letzten Drittel tauschen Patrick und ich mal das
Motorrad. Seine alte 1100er gegen meine R6. Unterschiede wie Tag und Nacht. Und
zusätzlich noch alte abgefahrene Reifen auf seiner Suzuki, die es einem wirklich
nicht leicht machen, das schwere Gefährt um die Kurven zu bewegen. ( Neue Reifen
für seine Motorrad haben wir allerdings schon von Deutschland aus vorbestellt.
Termin Montag morgen. Metzeler Sportec M1). Und so hat es dann auch nur 3 Kurven
gedauert, bis ich alleine hinter allen hergefahren bin. Ich dachte mir noch, die
Kiste hat ja ein ganz schönes Drehzahlloch, um dann festzustellen, das leider
keine Benzin mehr im Fahrzeug war. Also abstellen, in die Wiese zum Sonnenbaden
legen, und warten. Nach guten 10 Minuten kommt Patrick zurück, der sein Motorrad
tatsächlich über die Reserve wieder zum Anspringen bringt, was mir leider nicht
geglückt ist. Und somit haben wir die nächste Tankstelle angesteuert und uns
danach auf den Heimweg gemacht, nur noch zu Abend essen und Saunieren.
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